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BDS Info September 2022 – Neuerungen Sportjahr 2023

Sehr geehrte Mitglieder

mit diesem Schreiben informieren wir euch über Neuerungen im Standardprogramm für das Sportjahr 2023. Mit Beginn des Sportjahres sind diese wirksam.

   1.  Neue Scheibe Disziplin 11** 25 m Kombi

   2.  Anschlagsart “stehend freihändig, Voranschlag”

   3.  25 m-Präzision-Schießen Büchse

   4.  Direktmeldetool

 

1. In den Disziplinen 11** 25 m Kombi wird für die Wertungsteile Intervall und Zeitserie
20/10 Sekunden eine neue Scheibe mit den Abmessungen gem. nachfolgender Grafik eingeführt.

Das Scheibenbild entspricht der bisher verwendeten Kurzwaffen-Scheibe bei deutlich
vergrößerter Ringbreite. Deshalb sind Direktmeldungen

 

  • LM 2022 > LM 2023
  • DM 2022 > LM 2023
  • DM 2022 > DM 2023
für das Sportjahr 2023 in den betroffenen Disziplinen 11** nicht möglich.
Die neue Scheibe wird bereits im Handel angeboten.
2. In allen Disziplinen, bei denen bislang der Anschlag „stehend freihändig, jagdlicher Anschlag“ verlangt wurde (ausgenommen Wurfscheibe!), wird ab dem Sportjahr 2023 die Anschlagsart „stehend freihändig, Voranschlag“ eingeführt.
Die Direktmeldemöglichkeit bleibt erhalten.
Dies betrifft die Disziplingruppen
  • Speed Büchse, Flinte und Pistole mit Anschlagschaft
  • Mehrdistanz Büchse, Flinte und Pistole mit Anschlagschaft
  • Fallscheibe Büchse, Flinte und Pistole mit Anschlagschaft
Ausgenommen davon sind alle Disziplinen Wurfscheibe. Für diese Disziplinen bleibt weiterhin der „jagdliche Anschlag“.
Die Definition des Voranschlags ist nachfolgend beschrieben.

 

3. Auf die Entfernung von 25 m wird die neue Disziplin „25 m-Präzision-Schießen Büchse“ eingeführt. Vorläufig werden keine Befürwortungen mit dieser Disziplin ausgestellt.
Disziplinen und Abläufe:

 

 4. Das Direktmeldetool auf https://bdsmeisterschaft.de/ wird im Laufe des 22. September geöffnet und bleibt es dann bis zum Ablauf des Jahres. Nach dem 31. Dezember ist keine Direktmeldung mehr möglich.
So bald das geändert Sporthandbuch 2023 verfügbar ist wir es auf
Homepage bekannt gegeben.
Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand

 

 

 

300 Meter Vereinsmeisterschaft

300 Meter Vereinsmeisterschaft findet am 29.10.2022 von 14.00-16.00 Uhr statt.

Alle Teilnehmer müssen um 13.45 Uhr da sein da noch eine Einweisung stattfindet.

Von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr findet Training statt ab 15.00 Uhr beginnt die Vereinsmeisterschaft.

Die Sportgeräte müssen mindestens auf 100 Meter eingeschossen sein.

Hier die Verstellung für das ZF: MOA

 

Arbeitseinsatz am 17.04.2021

Den 07.05.2022 findet ein Arbeitseinsatz am Vereinsheim statt.

  • Metallschrott entsorgen
  • Bänke aufstellen
  • Kehren
  • Frühjahrsputz
  • Keller aufräumen
  • usw.

Maskenpflicht und Abstand sind einzuhalten.

 

Der Vorstand

Jahreshauptversammlung 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Schießsportfreunde,

aufgrund der Vierundzwanzigste Verordnung vom 07.01.2021  zur Bekämpfung des Corona-Virus ist es nicht gestattet Versammlungen abzuhalten.

Aus diesem Grund muss unsere Jahreshauptversammlung 2021 zu einem späteren Zeitpunkt statt finden.

24. Coronaverordnung vom 07.01.2021

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

Arbeitseinsatz

Hallo,

 

der nächste Arbeitseinsatz findet am 10.10.2020 ab 10 Uhr an der BDS-Hütte statt.

 

Folgende Arbeiten müssen erledigt werden

 

– Heck schneiden

– Unkraut entfernen

– Mähen

– Entsorgung von Zementsäcken, Holz, Metal usw.  Anhänger wäre dafür nötig.

– Gartenhacke, Unkrauteisen usw bitte mitbringen

– Lüfter reinigen

– Kühlschrank reinigen

– Tür instand setzen

– Garbionenzaun instand setzen

-Corona Schutzmassnahmen sind wärend der Arbeit einzuhalten

 

MfG der Vorstand

Drittes Waffenrechtsänderungsgesetz

WaffG

Warum wird das Waffengesetz geändert?

Anlass für das Dritte Waffenrechtsänderungsgesetz ist die Umsetzung der im Jahre 2017 geänderten EU-Feuerwaffenrichtlinie. Die Änderung der Richtlinie erfolgte als Reaktion auf die Terroranschläge von Paris im Jahre 2015. Über die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus wird das nationale Waffenrecht fortentwickelt, insbesondere um den Zugang von Extremisten zu Waffen möglichst zu verhindern.

Was sind die wichtigsten Änderungen im Waffenrecht mit Inkrafttreten des 3. Waffentrechtsänderungsgesetzes?

  • Das Bedürfnis für den Besitz von Waffen wird künftig alle fünf Jahre durch die Behörde überprüft.
  • Bestimmte große Magazine werden künftig verbotene Gegenstände.
  • Die Waffenbehörde hat künftig im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung beim Verfassungsschutz abzufragen, ob die betreffende Person dort als Extremist bekannt ist (sog. „Regelabfrage“).
  • Personen, die Mitglied in einer verfassungsfeindlichen Vereinigung sind (auch wenn diese nicht verboten ist), gelten künftig als in der Regel waffenrechtlich unzuverlässig.
  • Das Nationale Waffenregister wird so ausgebaut, dass künftig der gesamte Lebenszyklus einer Waffe – von der Herstellung bis zur Vernichtung – behördlich nachverfolgbar ist.
  • Die Länder werden ermächtigt, an belebten Orten und in Bildungseinrichtungen Waffen- und Messerverbotszonen einzurichten.

Was ändert sich bei der Bedürfnisüberprüfung?

Künftig wird alle fünf Jahre durch die Waffenbehörde überprüft, ob das Bedürfnis für den Besitz von Schusswaffen noch fortbesteht. Dabei wird der Bedürfnisnachweis für Sportschützen erleichtert: Schießnachweise müssen künftig nur noch für die ersten beiden Wiederholungsprüfungen des Bedürfnisses – also nach fünf bzw. zehn Jahren –erbracht werden. Zudem wird bei den Schießnachweisen nicht mehr auf jede einzelne Waffe, sondern nur noch auf die Waffenkategorie (Kurz- oder Langwaffe) abgestellt.  Darüber hinaus sind pro Waffenkategorie in den 24 Monaten vor der Überprüfung nur noch ein Schießtermin pro Quartal oder sechs Schießtermine pro 12-Monats-Zeitraum nachzuweisen. Da derzeit in Behördenpraxis und Rechtsprechung zum Teil bis zu 18 Schießtermine pro Waffe und Jahr gefordert werden, bedeutet dies eine erhebliche Entlastung der Schützen.

Eine weitere wesentliche Erleichterung für Sportschützen: Sind mehr als zehn Jahre seit erstmaliger Erlaubniserteilung vergangen, so genügt für den Nachweis des Fortbestehens des Bedürfnisses eine Mitgliedsbescheinigung des Schießsportvereins.

Die Regelungen zum Bedürfnisnachweis beim Erwerb von Waffen bleiben unverändert.

Die Zahl der auf die sogenannte „Gelbe WBK“ zu erwerbenden Waffen wird auf zehn begrenzt, um dem Horten von Waffen vorzubeugen. Für Sportschützen, die bislang bereits mehr als zehn Waffen auf die Gelbe WBK erworben haben, wird es allerdings eine Besitzstandswahrung geben.

Bei Jägern ändert sich in Bezug auf den Bedürfnisnachweis nichts, hier genügt wie bisher die Vorlage des gültigen Jagdscheins.

Welche Magazine werden künftig verboten?

Magazine für Langwaffen mit einer Kapazität von mehr als zehn Schuss und für Kurzwaffen mit einer Kapazität von mehr als 20 Schuss werden künftig verboten. Magazine, die sowohl in Lang- als auch in Kurzwaffen passen, gelten als Magazine für Kurzwaffen, es sei denn, der Besitzer verfügt auch über eine dazu passende Langwaffe.

Personen, die die betroffenen Magazine vor dem 13. Juni 2017 erworben haben, dürfen diese behalten, wenn sie den Besitz vor Ablauf eines Jahres nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung bei ihrer zuständigen Waffenbehörde anzeigen.

Sportschützen, die nachweisen können, dass sie die betroffenen großen Magazine für die Teilnahme an bestimmten Schießwettbewerben im Ausland benötigen, können diese auch künftig mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamts nach § 40 Abs. 4 Waffengesetz nutzen.

Warum werden Waffenbesitzer künftig vom Verfassungsschutz überprüft?

Im Rahmen der Überprüfung der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit bei erstmaliger Erlaubniserteilung sowie bei den Folgeüberprüfungen der Zuverlässigkeit fragt die Waffenbehörde künftig beim zuständigen Landesamt für Verfassungsschutz ab, ob der Antragsteller bzw. Erlaubnisinhaber dort als Extremist bekannt ist. Damit soll verhindert werden, dass Verfassungsfeinde legal in den Besitz von Waffen kommen bzw. diese behalten können. Die rechtstreuen Jäger, Sportschützen und anderen Legalwaffenbesitzern wird hierdurch nicht beeinträchtigt.

Was ändert sich künftig für Jäger?

Jäger können künftig ohne gesonderte waffenrechtliche Erlaubnis die für den Gehörschutz wichtigen Schalldämpfer erwerben und besitzen.

Ferner wird das bestehende waffenrechtliche Verbot der Verwendung von Nachtsichtaufsatzgeräten aufgehoben. Jagdrechtliche Verbote und Beschränkungen der Nutzung dieser Technik bleiben davon unberührt.

Was ändert sich für Händler und Hersteller?

Händler und Hersteller haben künftig den Umgang mit Schusswaffen und wesentlichen Waffenteilen (also z.B. Herstellung, Bearbeitung, Erwerb und Überlassung) elektronisch anzuzeigen, so dass diese Daten im Nationalen Waffenregister erfasst werden können. Ziel ist, die lückenlose Nachvollziehbarkeit des Lebenszyklus der Waffen durch die Sicherheitsbehörden zu ermöglichen. Im Gegenzug wird die Pflicht zur Führung von Waffenbüchern abgeschafft. Ferner wird es Ausnahmen von den Anzeigepflichten für bestimmte Fälle der kurzzeitigen Überlassung bzw. des Erwerbs geben, etwa für die Ausführung von Reparaturen. Hier genügt es, dass der Händler oder Hersteller Erwerb bzw. Überlassung schriftlich dokumentiert.

Aufgrund der geänderten europarechtlichen Vorgaben werden ferner die Liste wesentlicher Waffenteile sowie die Kennzeichnungspflichten erweitert.

 

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