Infobrief von Friedrich Geppert

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Vorwort des Präsidenten
 
Liebe Mitglieder und Interessierte des BDS!
 
Neues Jahr, altbekannte Probleme: Auch im noch jungen Jahr 2016 sind wir gezwungen, uns mit der  ungerechtfertigten Diskriminierung des IPSC-Sports im Steuerrecht zu befassen und mit den hanebüchenen Ideen der EU-Kommission zur Feuerwaffenrichtlinie.
Inzwischen laufen in beiden Themenfeldern die politischen Gespräche auf Hochtouren. Denn wichtig ist, die gewählten Volksvertreter in Deutschland und in Europa über die Fakten zu informieren und die Fehlvorstellungen und - ich spreche es aus - bewussten Lügen der Bürokraten hier wie dort energisch und ausdauernd zu bekämpfen.

Dazu gehört der Irrtum, dass eine Disziplin einer genehmigten (!) Schießsportordnung in einem anerkannten (!) Schießsportverband "nicht mit der Werteordnung unserer Gesellschaft in Einklang zu bringen" sei, wie ein Finanzamt schreibt. Blödsinn!
Unser Sport und unsere Schützen stehen in der Mitte der Gesellschaft und wenn die von uns gelebte "Werteordnung" von der Fairness im Sport über das ehrenamtliche Engagement im Verein bis hin zur diskriminierungsfreien Wertschätzung aller Sportler unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Alter und - was man heutzutage anscheinend durchaus wieder betonen muss: Geschlecht! - in diesem Maße bei allen Bewohnern dieses Landes zu finden wäre, wäre der ganzen Gesellschaft gedient. 

Dazu gehört der Irrtum, dass legale Waffen von Sportschützen (und Jägern und Waffensammlern) in den illegalen Markt und zu Kriminellen und Terroristen gelangen. Unsinn!
Unsere Waffen sind nicht nur technisch vor Um- und Rückbau sicher, sie sind vor allem bei den rechtstreuen, vielfach überprüften (und gebührengeplagten) Bürgern in sicheren Händen! Das optische Erscheinungsbild spielt dabei überhaupt keine Rolle. Terroristen haben keine Bedürfnis- und Zuverlässigkeitsüberprüfung, lassen sich nicht von der Bürokratie triezen und kaufen sich Ihre vollautomatischen Kriegswaffen einfach in Osteuropa, an die sie anscheinend leichter kommen, als in Deutschland ein Jungschütze an eine Kleinkaliberwaffe.

Entlarvend zum Thema ein brandaktueller französischer TV-Beitrag zum Waffenschmuggel; der Link ist weiter unten zu finden.

Wir treten weiter energisch für unseren Sport und unsere Interessen ein, vor allem auch öffentlich, denn das ist nicht nur unser Recht, sondern für den Erhalt unserer freiheitlichen Gesellschaft geradezu unsere Pflicht. Wir lassen nicht die Terroristen gewinnen... und auch nicht die Bürokraten!

Ihr und Euer Präsident
 
Friedrich Gepperth

   
© 2012 Carl Gustav Freunde